Jugendliche unter 18 Jahren und Menschen mit Behinderung zählen (neben anderen) zur armuts- und ausgrenzungsgefährdeten Gruppe der österreichischen Bevölkerung. Sowohl auf europäischer wie auch auf nationaler Ebene werden zahlreiche Maßnahmen gegen diese Entwicklung gesetzt.

Bis zum Jahr 2011 hat Clearing bei der Bewältigung dieser Anforderungen eine wichtige Rolle gespielt. Seit Jänner des Jahres 2012 ist – vorerst als Pilotprojekt in Wien und der Steiermark – Jugendcoaching an die Stelle von Clearing getreten. Die Zielgruppe von Clearing umfasste Jugendliche im Alter zwischen 13 und 24 Jahren. Im Rahmen der Pflichtschule jene Jugendlichen der 7. und 8. Schulstufe, für die SPF (Sonderpädagogischer Forderbedarf) in Anspruch genommen wurde und stellte ein Angebot zur Berufsorientierung dar.

Jugendcoaching greift etwas weiter und wendet sich grundsätzlich an alle Jugendlichen. Die Entscheidung, für welche Jugendliche konkret Jugendcoaching in Frage kommt, ist von der LehrerInnen zu treffen.

An dieser Stelle setzt das Forschungsprojekt an: Mit dem Testverfahren HAMET2 soll überprüft werden, ob für den von den Jugendlichen geäußerten (begründeten) Berufswunsch, der im Rahmen der Berufsorientierung (7.und 8. Schulstufe) erarbeitet wurde, Ausbildungsfähigkeit gegeben ist.